Menschen ohne Obdach (MOO-Projekt)
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Celina

Celina

Als ich das erste Mal etwas von Moo geh├Ârt habe, war ich noch Konfirmandin (2013). Projektleiter Udo hatte das Projekt vorgestellt und ich war ziemlich beeindruckt und gespannt was f├╝r Menschen ich dort begegnen w├╝rde. Ich hatte (wie fast jeder am Anfang) dieses Klischee-Bild des "typischen Obdachlosen" vor Augen: mit langem Bart und 'ner Bierflasche in der Hand. Als der Tag gekommen war, habe ich zuerst die Menschen kennengelernt, die zu der Zeit dort mitgearbeitet haben. Zu diesem Zeitpunkt war mir schon fast klar, dass ich nicht das letzte Mal bei Moo war. Einfach, weil die Menschen dort so tolerant und herzlich sind. Als wir die Mahlzeit gekocht und ausgeschenkt hatten, war ich sehr ├╝berrascht. Diese Menschen entsprachen zu 99% nicht dem Klischee. Und als ich mich mit ihnen weiter unterhalten habe, wurde mir klar, dass alle "Obdachlosen" viele Schicksalsschl├Ąge hinter sich haben, die uns genau so h├Ątten treffen k├Ânnen. Mit Obdachlosigkeit und den Schicksalsschl├Ągen kommen in vielen F├Ąllen auch die Drogen dazu. F├╝r die Menschen eine Flucht aus ihrem Alltag, was ich ehrlich gesagt gut nachvollziehen kann. Ich w├╝nsche jedem, der in dieser Situation ist, dass er es so schnell wie m├Âglich wieder raus schafft. Trotz Momenten, wo ich echt schlucken muss, bin ich froh und auch stolz, jetzt wieder ein Teil dieses Projekts zu sein.